Folge 2

Reiseverhalten von Digitalen Nomaden

 von  | Feb 3, 2020 | Podcast | 0 Kommentare

 

Sind Digitale Nomaden wirklich Weltenbummler im Dauerurlaub? Reisen wir von einer Attraktion zur nächsten? Hängen wir wirklich alle in Bali und Chiang Mai herum?

In der heutigen Folge unseres Podcasts widmen wir uns dem Reiseverhalten von Digitalen Nomaden. Wie wir reisen, warum und wohin. Wir reden darüber, dass wir oft ganz schlechte Touristen sind und auch mal tagelang das Haus gar nicht verlassen. Warum wir dieses Leben trotzdem lieben und wie wir entscheiden, wohin es als nächstes geht. Carolin ist inzwischen seit über 6 Jahren unterwegs, bei Sonia sind es auch schon mehr als 5. Wie hat sich unser Reiseverhalten im Laufe der Jahre verändert? Darüber und über vieles mehr unterhalten wir uns und gewähren einen offenen und ehrlichen Blick hinter die schöne IG-Fassade der Digitalen Nomaden.

Transkript der 2. Folge: Reiseverhalten von Digitalen Nomaden

 

00:00:00

Carolin: Mit Psychologie und Laptop

00:00:06

Sonia: um die Welt. Ein Podcast von und mit Sonia und

00:00:09

Carolin: Carolin. Zusammen haben wir einige Titel zu bieten.

00:00:13

beide: Diplom-Psychologin

00:00:14

Sonia: Psychologische Psychotherapeutin

00:00:16

Carolin: Buddhistische Therapeutin und Autorin.

00:00:19

Sonia: Ach ja und einen Doktortitel hab ich auch noch.

00:00:22

Carolin: Als digitale Nomadinnen beraten wir unsere Klienten statt ganz klassisch in einer Praxis über die weiten Welten des Internets

00:00:30

Sonia: Und erkunden dabei seit vielen Jahren unsere wunderbare Welt. Immer mit dabei unser Laptop

00:00:35

Carolin: Und natürlich die Psychologie.

 

00:00:43

Carolin: Sonia warst du eigentlich auch schon auf Bali und warst da in Kuta und hast den Uluwatu Tempel besucht und bist du da auch auf den Vulkan gestiegen bestimmt oder? 

 

00:00:52

Sonia: ja natürlich ich war überall wo man nur sein kann. Nein so stimmt es natürlich nicht. Die Wahrheit ist meistens beantworte ich solche Fragen mit Nein da war ich noch gar nicht.

00:01:02

Carolin: Und wahrscheinlich wirst du auch eher sagen ah das Café um die Ecke da das war viel besser und da hab ich unglaublich viele E-Mails beantwortet bekommen oder?

00:01:10

Sonia: Ja tatsächlich ich war letztes Jahr sechs Monate in Südamerika und ich wurde danach so oft gefragt. Ich habe zum Beispiel einen Monat in Ecuador verbracht. Ich habe aber tatsächlich diesen einen Monat nur in Quito verbracht und war sonst nirgendwo in Ecuador so oft gefragt ob ich dort war und das gesehen habe und das gemacht habe und ich habe in diesem einen Monat zweimal die Altstadt gesehen eine Walking Tour mitgemacht und ansonsten kann ich dir tatsächlich vor allem etwas über die Cafés um die Ecke erzählen. Der Supermarkt war auch schön der Markt jeden Donnerstagmorgen organischer Bio Markt von kleinen Farmern aus der Gegend war auch sehr nett. Aber das sind nicht so die typischen Sachen die Leute erwarten wenn man sagt man war in Ecuador.

00:01:54

Carolin: Ganz genau weil du eben kein Tourist bist sondern ein digitaler Nomade und da unterscheidet sich der Alltag doch recht stark. Aber vielleicht können wir mal so ein bisschen übers Reisen sprechen und was das für dich überhaupt bedeutet.

00:02:07

Sonia: Ja, ich werde zum Beispiel regelmäßig gefragt nicht nur ob ich schon dort war und ob ich das gemacht habe sondern überhaupt in wie vielen Ländern ich schon war. Und ich vergesse die Zahl immer. Also ich gucke ab und zu mal nach aber es ist jetzt nicht etwas was ich aktiv unbedingt die ganze Zeit verfolge. Denn eigentlich geht es mir ja auch weniger darum Länder abzuzählen und zu erobern sondern wirklich eher Erfahrungen zu sammeln.

00:02:28

Carolin: Da stimme ich dir absolut zu. Mir wird auch häufig die Frage gestellt welches denn mein Lieblingsland ist und was sich so von allen anderen abhebt. Hast du ein Lieblingsland Sonia?

00:02:38

Sonia: Ich versuche dann gerne zu antworten dass meine Lieblingsland immer das ist wo ich gerade bin und das finde ich die schönste Antwort von allen.

00:02:45

Carolin: Ja und dann wird mir immer vorgeworfen dass das so ein Klischeeantwort ist und dass man doch ein Lieblingsland haben muss.

00:02:50

Sonia: Was ich tatsächlich sagen kann ist ich habe eine Lieblingsstadt in Asien oder ein Lieblingsstrand oder Lieblings ein Lieblingscafé oder zwei oder drei aber so einen Lieblingsort ganz allgemein. Nein es gibt Orte an die ich sehr gerne immer wieder reise. Aber es gibt keinen Ort an dem ich die ganze Zeit sein wollen würde denn sonst wäre ich kein digitaler Nomade sondern würde mich einfach niederlassen und dort bleiben.

00:03:14

Carolin: Das macht Sinn. Geht mir ganz genauso und ich hab auch häufig die Empfindung dass es mir mehr um die Leute geht. Also selbst wenn ich an einen Ort unglaublich gerne reise den ich unglaublich schön finde hat das eigentlich viel mit den dortigen Erfahrung zu tun. Wer gerade da ist. Und man kann sich auch nie einbilden dass man alles von einem Ort gesehen hat. Selbst wenn du nur einen Monat nur in dieser einen Stadt in Ecuador warst hast du sicherlich noch nicht alles davon gesehen und kannst es auch schwierig sagen was daran jetzt so schön ist und jeder hat natürlich auch eine andere Perspektive da drauf.

00:03:45

Sonia: Absolut. Ich könnte dir dort einen Zahnarzt empfehlen falls du einen brauchst denn den habe ich dort kennengelernt. Aber ja auch das gehört nicht zu den Sachen die Menschen unbedingt so erwarten wenn sie hören dass man einen Monat in Quito verbringt.

00:03:57

Carolin: Jetzt hast du ja schon erzählt in der letzten Episode dass du dein reisen häufig nach Konferenzen oder nach bestimmten Meetings oder weiß ich was planst. Wie machst du das bist du eher spontan oder planst zu deine Reisen auch im Vorraus weißt du denn schon wo du in einem halben Jahr sein wirst?

00:04:14

Sonia: Aktuell weiß ich es tatsächlich nicht. Vor einem Jahr hätte du mir die Frage gestellt hätte ich es gewusst. Ich bin schon jemand der ganz gerne ein bisschen im Voraus plant. Was aber eher daran liegt dass mich dieses Spontane total anstrengt. Es ist einfach unglaublich viel was man entscheiden muss was man planen muss was man herausfinden muss. Und ich habe keine Lust es auf den letzten Drücker zu machen das heißt Ich versuche meistens schon etwas im Voraus zu planen wobei etwas im Voraus bei mir eher ein zwei drei Monate im voraus ist und nicht unbedingt Jahre im voraus. Es gibt für mich so ein paar Fixpunkte im Jahr. Es gibt zum Beispiel immer im Oktober gibt es jetzt seit ein paar Jahren eine Konferenz zu der ich gehe und die ist jedes Jahr in einem anderen Ort auf einem anderen Kontinent. Das war auch der Grund warum ich dann letztes Jahr sechs Monate in Südamerika war weil die eben in Südamerika stattfand. 2019 fand sie in Neuseeland statt und das war dann ein guter Grund länger in der Gegend zu bleiben. Dazwischen gibt es aber natürlich auch noch viele andere Gründe. Also ich habe Freunde und Familie die alle sehr reiselustig sind. Das heißt die besuchen mich gerne immer mal irgendwo und dann versuche ich das natürlich möglich zu machen oder die vielleicht auch mal zu beeinflussen wo sie denn hin sollen. Ich habe ja natürlich auch viele Menschen auf der Welt die ich gerne besuchen möchte oder Orte an die ich wieder zurückkehren möchte. Insofern. Ist es so eine Mischung für mich aus geplant und spontan. Meistens versuche ich einen Monat an einem Ort zu bleiben was auch ganz praktische Gründe hat denn Airbnb hat einen schönen Monatsrabatt wenn man für vier Wochen oder mehr bucht. Und für mich ist vier Wochen tatsächlich ein sehr guter Zeitraum um genug Zeit zu haben meinen Alltag zu haben und gleichzeitig aber auch ein bisschen Tourist zu sein. Es gibt aber auch Phasen wo ich dann schneller Reise kürzer an Orten bin bin. Als ich letztes Jahr zwei Monate in Japan war habe ich zum Beispiel eher ein paar Tage bis zu zehn Tage mal zwei Wochen an einem Ort verbracht weil ich einfach ein bisschen mehr von dem Land sehen wollte.

00:06:11

Carolin: Das richtet sich bei mir auch häufig nach nach Lust und Laune würde ich mal sagen. Es wechselt immer ab. Es gibt Zeiten da reise ich sehr viel und dann gibt’s wieder Zeiten wo ich zwei drei Monate an einem Ort bleibe auch wie du schon sagst die perfekte Mischung. Ich würde sagen dass sich bei mir das spontane Reisen und geplante Reisen abwechseln. Derzeit kann ich die nächsten drei Monate ganz gut voraussehen und ich weiß auch dass ich nächstes Jahr also im Jahr 2020 zwei Termine oder zwei feste Termine in Deutschland habe und darum dreht sich dann so ein bisschen was. Das versuche ich immer einzurichten und da habe ich Gott sei Dank natürlich auch die Flexibilität. Ich würde sagen dass bei mir reisen sich vor allen Dingen daran orientiert ob ich irgendeinen Grund habe in ein Land zu reisen. Ich bin nicht unbedingt so dass ich jetzt mal eben eine Transatlantiküberquerung mache nur aus Freude daran keine Ahnung einen Burger in den USA zu essen oder so. Sondern tatsächlich reise ich auch gerne mit einem Ziel weil ich irgendeine Fortbildung machen möchte oder weils halt irgendein Event gibt oder weil Freunde und Familie zu Besuch kommen. Und. Bin dabei aber relativ wechselhaft würde ich mal sagen zwischen eine Woche hier eine Woche da aber auch manchmal einfach zwei drei Monate an einem Ort bleiben. Da bin ich immer ganz froh dass ich das so ein bisschen auch nach meiner Stimmung gestalten kann.

00:07:39

Sonia: Ja und ich finde es ist ja auch was was mit der Arbeit zusammenhängt. Also wir können mal eine Zeitlang schneller reisen und ein bisschen weniger arbeiten oder. Also ich mache das zum Beispiel so dass wenn ich irgendwo hingehe wo ich noch nie war was ganz neu ist das alterniere ich z.B. neue Orte mit schon mir bekannten Orten. Wenn ich irgendwo hingehe was neu ist und wo ich gleichzeitig auch viel sehen möchte wo ich jetzt nicht nur hingehe weil ich einen Monat irgendwie ruhig am Strand sein möchte sondern weil ich zum Beispiel zwei Monate Japan erkunden möchte. Dann möchte ich natürlich in der Zeit keine 40 Stunden arbeiten sondern versuche das möglichst zu reduzieren. Das heißt in solchen Monaten reduziere ich dann meine Arbeit so weit wie möglich hab die festen Termine aber nicht so viel darüber hinaus und versuche dann tatsächlich nur noch an drei Tagen die Woche z.B. zu arbeiten oder nur ein paar Stunden am Tag. Um dann mehr Zeit zu haben zu reisen Tourist zu sein. Auch Sachen mir anzugucken. Es ist tatsächlich für mich ganz wichtig und dann brauche ich aber auch wenn ich das ein zwei Monate mache danach wieder einen Monat irgendwo wo ich mal einen Monat das Haus kaum verlasse. Außer zum Supermarkt und vielleicht zum Café um die Ecke und wo ich dann die ganzen Sachen nachhole die Monate lang liegen geblieben sind oder Vorarbeite für die nächste Phase wo ich weniger arbeite.

00:08:52

Carolin: Ich glaube das ist der große große Unterschied ob man mit einem Business reist oder eben einfach nur als Tourist weil man hat einfach Dinge die man wirklich tun muss. Wenn ich bei mir mal so vergleiche die. Als ich 2012 mit dem Reisen angefangen habe da hatte ich eben noch kein noch keine Selbstständigkeit hat noch nicht einmal die Idee ach mein Reisen war ganz anders. Heutzutage sage ich ich bleibe mindestens eine Woche an einem Ort. Vielleicht auch weil ich jetzt älter bin und weil Reisen langfristig zumindest auch ermüdet. Da werden wir auch noch mal zu einem späteren Zeitpunkt drüber sprechen aber. Vor allen Dingen auch um wirklich meine Arbeit gut machen zu können das ist mir sehr wichtig und das ist für mich eine große Priorität. Und da geht es natürlich dann auch um solche grundlegenden Sachen wie ich wohne eben nicht mehr irgendwo in einem Hostel in einem 8 Betten Schlafsaal sondern ich habe jetzt ein Airbnb oder ich bin vor Ort und suche mir da direkt eine Wohnung mit einer gut ausgestatteten Küche mit einem angenehmen Bett und idealerweise natürlich auch mit einem guten Tisch wo man auch arbeiten kann. Also das gibt jetzt bei mir so gewisse Standards wo ich vielleicht auch gar nicht mehr von ablassen möchte um wirklich auch das langfristig gut machen zu können und auch auf mich selbst achten zu können.

00:10:10

Sonia: Absolut und Standards die auch mit unserer Arbeit einfach absolut notwendig sind denn wir können ja nicht im Hostelzimmer Gespräche führen mit unseren Klienten da brauchen wir den ruhigen abgeschlossenen Raum wo keiner drin ist wo keiner zuhört keiner mitbekommt was geredet wird.

00:10:24

Carolin: Natürlich ganz ganz wichtig auf jeden Fall Diskretion ist ja das A und O nicht wahr?

00:10:28

Sonia: Also ich bin deshalb ein großer auch wenn ich es aus anderen Gründen problematisch finde. Finde ich persönlich ist Airbnb natürlich ein Riesenvorteil Wir können darüber relativ gut Wohnungen mieten. Das wäre eine eigene Diskussion wert warum Airbnb auch sehr problematisch ist aber für unser Reiseverhalten ist es natürlich sehr hilfreich dass wir unsere eigene Wohnung finden können dass wir relativ unkompliziert was mieten können für ein paar Wochen für ein paar Monate. Und dass wir da wissen was auf uns zukommt dass man sich da ein bisschen darauf verlassen kann. Man lernt dann auch mit der Zeit die Bewertungen so nach unseren Kriterien zu lesen denn. Es ist ja doch so dass die meisten Sachen die für uns wichtig sind für die normalen Touristen eben nicht so wichtig sind und mir ist zwar natürlich auch wichtig dass das Bett bequem ist aber vor allem möchte ich gerne dass der Stuhl auch bequem ist und dass man da gut sitzen kann wie du sagst dass es einen Tisch gibt. Dass das Internet schnell ist das es auch stabil ist nicht nur schnell sondern auch noch zuverlässig ist

00:11:21

Carolin: Gutes Licht.

00:11:22

Sonia: Also Sachen die vielleicht als normaler Tourist wenn man nur abends für ein paar Stunden in der Wohnung ist nicht so wahnsinnig relevant sind.

00:11:30

Carolin: Ganz klar geb ich dir vollkommen recht. Ja ich finde es unterscheidet sich auch noch mal ganz klar in welche Art von Ländern man reist. Vor allen Dingen in westlichen Ländern ist ja Airbnb oder Seiten wie Airbnb unglaublich gut etabliert. Ich persönlich habe mal ein Jahr in Indien verbracht und da ist es halt gar kein Thema. Da brauchst du gar nicht nach Airbnb suchen vielleicht in den größeren Städten. Die ich aber auch eigentlich gerne versuche zu vermeiden. Ich bin zwar auch gerne mal in Städten aber mich es zieht mich immer wieder raus ins Grüne Ich möchte gern mehr grün als Beton um mich drum rum haben und in solchen Ländern ist es aber auch relativ einfach trotzdem eine Wohnung zu bekommen und irgendwo Leute anzusprechen. Und jeder weiß wo man was bekommt. Aber es ist natürlich auch noch mal ein Aufwand genau das zu finden was man braucht. Ich habe über die Jahre da auch eine sehr gute Vorstellung von entwickelt was ich brauche. Und wenn man da gut sucht findet man das in den meisten Fällen natürlich auch.

00:12:27

Sonia: Es war tatsächlich ganz lustig hier in der Vorbereitung für unser Treffen denn wir sitzen hier ja gemeinsam in Rom gerade in einem Airbnb in einer Wohnung mitten in Rom und hatten uns vorher kurz darüber verständigt was für Kriterien wir denn so an Wohnungen haben und was uns wichtig ist weil wir hier einerseits sind um den Podcast aufzunehmen aber andererseits natürlich auch noch an mehreren Tagen die Woche unsere Klientengespräche beide haben. Und ich glaube wir kamen sehr schnell zu dem Ergebnis dass uns doch sehr sehr ähnliche Sachen wichtig sind.

00:12:53

Carolin: Momentan profitieren wir natürlich auch von so Sachen wie zwei Bädern so’n so ein extra Luxus ist natürlich auch immer was Schönes. Ich freue mich auch immer wenn ich irgendwo unterwegs bin und mal englisches Fernsehen habe einen größeren Bildschirm.

00:13:06

Sonia: Ich freue mich immer über Bücher nicht nur weil ich die vielleicht lesen kann sondern weil ich die auch nutze um mein Laptop zu erhöhen für die Gespräche. Wir werden ja nochmal ein bisschen in einer späteren Folge über unseren Arbeitsalltag weiterreden aber kommen wir nochmal zurück zu dem Reisen und unserem Reiseverhalten. Würdest du dich denn als guter Tourist bezeichnen?

00:13:25

Carolin: Oh nein ganz und gar nicht. Ein guter Tourist bin ich bestimmt nicht. Ich finde es immer sehr interessant wenn ich an neue Orte reise. Und vor allen Dingen wenn ich irgendwo länger bleibe dann ist es natürlich immer so dass man an dem gemessen wird wie man äußerlich erscheint. Ich komme halt mit einem Rucksack oder mit zwei Rucksäcken einem größeren das ist mein Zuhause und dann noch einen kleinen Rucksack vorne dran das ist mein Büro und für das Standardauge sehe ich vielleicht aus wie der normale Backpacker oder so etwas wie ein normaler Touri und ich finde es immer sehr interessant wenn in den ersten Tagen die Leute herausfinden dass es eben gar nicht so ist wenn meine Nachbarn beginnen mich zu beobachten. Zu Anfang fangen sie noch an mir Touren verkaufen zu wollen oder geh mal dahin mach mal das. Und dann beginnen sie mich natürlich auch mit der Zeit mehr und mehr kennenzulernen und beobachten mich und stellen fest ich verlasse das Haus gar nicht so häufig oder die sitzt nur mit ihrem Laptop da rum. Oder es funktioniert einfach nicht der irgendetwas zu verkaufen. Das find ich immer ganz spannend wenn sie dann irgendwann verstehen alles klar die ist hier zum Arbeiten und die macht auch was die geht zum Strand oder was weiß ich. Oder aber es geht halt nicht unbedingt darum mit dieser Person jetzt ein Touristengeschäft zu machen sagen wir es mal so und ich würde mich insoweit vielleicht auch nicht unbedingt als guter Tourist bezeichnen weil ich mir tatsächlich schon Sachen angucke auf die ich gerade Lust habe zum Beispiel jetzt hier in Rom das unglaublich genossen mir die ganzen historischen Sachen anzuschauen und die Kultur und die Museen. Aber es ist manchmal halt auch so dass ich dann Sachen einfach nicht anschaue also ich brauche mir nicht den fünfzigsten Wasserfall anschauen weil. Wenn ich Lust drauf habe. Natürlich. Aber ich weiß eben auch dass es in meinem Leben jetzt nicht so viel verändert weil ich hab halt schon viele Wasserfälle gesehen. Aber es ist halt so dass mir andere Sachen dann wirklich wichtiger sind und ich mich dann lieber auf die Sachen konzentriere die da für mich Priorität haben.

00:15:26

Sonia: Es ist ja auch eine spannende Frage wie lernt man denn ein Land kennen lernt man es kennen in dem man sich die ganzen Touristenattraktionen anguckt oder lernt man es. Für mich z.B. persönlich kennen indem man im Café sitzt. Ich sitze total gerne in Cafés wenn ich zum einen neuen Blogpost schreibe oder an neuen Projekten so hier in der Vorbereitung für den Podcast zum Beispiel solche Sachen so konzeptuelle Sachen da sitze ich total gerne im Café. Das kann dann um die Ecke sein oder eben auch mal am anderen Ende der Stadt. Da suche ich mir manchmal ein neues Viertel aus was ich noch nicht kenne. Gehe dann dahin setz mich da hin bestell mir einen Kaffee oder was auch immer das Getränk vor Ort ist was man sich dann so bestellen kann und sitze da ein zwei oder drei Stunden und arbeite an den Sachen an denen ich auch sonst arbeiten würde. Ich bin aber an einem anderen Ort sehe wie die Einheimischen sich um mich herum verhalten was da so passiert. Und lauf dann auf dem Weg dahin oder auf dem Rückweg danach natürlich auch noch ein bisschen durch ein neues Stadtviertel oder so. Für mich ist das tatsächlich vielmehr ein das Reisen das ich gerne möchte und das Kennenlernen von Orten das mir persönlich total liegt.

00:16:30

Carolin: Geht mir auch so. Weil wir hatten neulich auch in der als wir durch Rom gelaufen sind ein interessantes Gespräch und haben gesagt das ist eigentlich komisch. überall wo man hin fährt ist es doch relativ ähnlich überall leben die Leute in Häusern und überall haben sie Jeans an und ein T-Shirt und fahren mit Autos oder Bussen durch die Gegend. Also es gibt so Dinge die immer gleich bleiben nicht wahr. Und wir suchen natürlich nach den Unterschieden und klar es ist einmal ein Holzhaus und einmal ist es eins aus Stein. Aber letztendlich den großen Unterschied machen halt auch die Menschen aus. Vielleicht ist es aber auch so ein bisschen Psychologensein dass wir Leute gern beobachten.

00:17:05

Sonia: Ja und dass wir halt vielleicht auch nicht nur dieses typische was vielleicht auch viele digitale Nomaden machen nur in ganz günstigen Ländern unterwegs sein oder nur in einer bestimmten Art von Land unterwegs sein. Für mich macht es wirklich die Vielfalt aus. Und ich möchte genauso auch Zeit in Australien Neuseeland Kanada oder anderen teuren nicht typischen vielleicht für digitale Nomaden nicht ganz so typischen Ländern verbringen. Und die Kultur in Japan zum Beispiel oder in Südkorea war ich vor kurzem auch allerdings nur eine Woche auf dem so auf dem Weg sozusagen zum nächsten Ort ist so anders und gleichzeitig nicht dieses typische Entwicklungsland und nicht dieses typische arm und alles ganz günstig. Und diese Mischung ist für mich das wirklich Spannende dass ich eben mal so mal so reisen kann mal schneller mal langsamer wie es mir gerade so passt je nachdem auch wie das Wetter so ist. Ich finde Wetter beeinflusst total meine Reisen. Also entweder im Sinne von ich reise gezielt irgendwo hin weil ich ein bestimmtes Klima möchte oder eine bestimmte Jahreszeit. Aber auch weil es natürlich beeinflusst wie schnell oder langsam ich mich bewege ganz praktisch auch wenn ich das Haus verlasse. Wie viel ich mache wie anstrengend das ist.

00:18:14

Carolin: Ich glaube ich habe die letzten zweieinhalb Jahre in Asien verbracht. Ich glaub ich war nur im Sommer. Ich habe schon lange keinen Winter mehr gehabt.

00:18:22

Carolin: Das merkt man auch hier jetzt in Rom zum Beispiel dass der Carolin immer kalt ist während ich gerade aus dem australisch neuseeländischen Winter und beginnenden Frühling hierher in den Herbst so spontan gekommen bin und ich hatte das vor ein paar Monaten als ich bin ich aus Japan und dann Südkorea Taiwan und dann war ich noch einen Monat in Bali und bin dann nach Australien mitten in den Winter dort im August gekommen. Mir war so kalt. Mein Körper war nichts mehr gewohnt und dann habe ich mich aber so langsam jetzt so frühlingsmäßig die letzten Monate während hier in Europa dann eben noch Spätsommer und Herbst war habe ich mich dann so langsam wieder daran gewöhnt dass es langsam etwas wärmer wird aber ich glaube mein Körper war noch besser darauf eingestellt. Und lustigerweise war tatsächlich jetzt das Wetter im Spätfrühling in Neuseeland fast dasselbe wie jetzt hier im Spätherbst in Rom.

00:19:11

Carolin: Hmm. Siehst du

00:18:26

Sonia: Nur wird es leider viel zu früh dunkel. Das ist dann doch eine deutliche Umstellung für den Körper wenn man so spontan von abends um neun wird es dunkel zu es wird schon um sechs dunkel.

00:19:22

Carolin: Kommen wir mal zurück zu unserem Reiseverhalten wann entscheidest du denn eigentlich wenn du genug von einem Ort hast. Wann ist es für dich Zeit weiterzuziehen

00:19:30

Sonia: Das ist ganz unterschiedlich. Also in der letzten Zeit war es tatsächlich so dass einfach immer schon vorher feststand dass ich also im Gegensatz zu dir nicht noch spontan verlängert habe sondern es einfach schon klar war. Der Flug ist schon gebucht oder was auch immer ist schon gebucht dass einfach feststeht wann ich wieder abreise. Ich bin allerdings auch jetzt 2019 war für mich ein extrem schnell reisendes das Jahr. Ich bin nirgendwo länger als einen Monat am Stück geblieben. Ich war in einzelnen Ländern mal zwei Monate aber ich war nie in einer einzelnen Wohnung oder einer einzelnen Stadt mehr als einen Monat und auch einen Monat war ich nur drei Mal in dem Jahr von den zwölf Monaten an einem Ort. Also das war für mich tatsächlich ein sehr schnelles Reisejahr. In den Jahren davor bin ich auch mal sechs Monate an einem Ort geblieben. Insofern kann ich die Frage nur schwer beantworten. Ich glaube für mich gibt es tatsächlich so nach ein paar Wochen oft das Gefühl von jetzt wird’s vielleicht Zeit für etwas Neues. Manchmal ist es auch so etwas Praktisches wie je nachdem wie gut die Wohnung ist in der man ist. Oder ich habe Lust auch mal wieder auf einen Backofen und was anderes. Also manchmal sind es auch ganz praktische Sachen die eigentlich gar nichts mit dem Ort zu tun haben oder der Tatsache dass wenn man doch einmal länger als vier Wochen an einem Ort bleibt man auch mal etwas intensiver putzen müsste als nur so ganz oberflächlich.

00:20:42

Carolin: Wann hast du das letzte Mal Fenster geputzt?

00:20:45

Sonia: Genau das ist tatsächlich schon eine Weile her. Aber ich merke so bei mir innerlich dass nach ein paar Wochen oft so eine so eine Unruhe entsteht oder so ein Wunsch von jetzt könnte mal wieder was Neues kommen oder es könnte wieder ein bisschen Veränderung sein. Ich habe aber auch Phasen gehabt wo ich auch mal wie gesagt vier fünf oder sechs Monate an einem Ort war und dann von dort kleinere Reisen unternommen habe so wie ich das in meinem alten Leben ja auch hatte dass man einfach mal Wochenendausflug ein langes Wochenende irgendwohin reist oder so. Jetzt ist es doch eher so dass ich dann weiter Reise an den nächsten Ort. Wie ist das bei dir. Kannst du das sagen wann du das so wann es Zeit wird weiter zu reisen?

00:21:21

Carolin: Tatsächlich hat das häufig auch was mit dem Visa zu tun was ich habe. Also ich erinnere mich z.B. als wir uns in Vietnam getroffen haben. Anfang 2019 war es für mich klar ich beginne Vietnam im Süden und ich verlasse es im Norden. Das war der Plan. Ich bin im Süden angekommen und du warst im Norden das heißt ich musste tatsächlich auch in den Norden und ich wollte nicht unbedingt fliegen. Von daher habe ich natürlich auch nur eine gewisse Zeitspanne. Ich bin manchmal auch ganz überrascht und manchmal könnte ich fast schon sagen enttäuscht dass wenn ich sage ich habe jetzt drei Monate ein Land zu erkunden und dann kommen all diese Ideen was ich mir angucken könnte und was alles so schön wäre. Und am Ende gucke ich nach drei Monaten zurück und denk so na ja das waren jetzt sechs oder acht Stationen. Aber irgendwie bin ich dann manchmal überrascht wie wenig ich doch schaffe. Das längste wo ich in den letzten zwei Jahren war war Indien und Sri Lanka und auf Sri Lanka habe ich schon so mein kleines Paradies gefunden da war ich fünf Monate an einem Ort und ich habe zum Schluss auch wirklich Unruhe gehabt. Ich hatte zwar viele neue Sachen ich hatte viele Freunde und Familie die zu Besuch kamen. Ich habe wirklich tolle Freundschaften geknüpft aber irgendwann hatte ich ich hatte so ein Gefühl von okay ich habe jetzt raus wie der Ort läuft. Ich weiß jetzt wann der Markt ich weiß welchen Bus ich wohin nehmen muss. Ich weiß wo ich am besten Schnorcheln kann und ich weiß was meine Lieblingsbar ist und was mein Lieblingsessen ist. Ich brauche jetzt tatsächlich irgendwas Neues. Dieses Gefühl habe ich nicht unbedingt so häufig. Ich bin dann manchmal eher so auf der Suche nach etwas was vielleicht noch besser passt. Wo das Airbnb noch besser ist oder wo es eine Stadt ist die ich mit dem Fahrrad erkunden kann oder nach kleinen Veränderungen aber dieses große Gefühl von Unruhe hatte ich tatsächlich schon lange nicht mehr.

00:23:11

Sonia: Reist du denn viel an Orte zurück an denen du schon einmal warst.

00:23:14

Carolin: Leider habe ich das noch gar nicht gemacht. Es gibt so eigentlich nur die Heimat wenn überhaupt der Ort wo ich zurückgekommen bin Indien bin ich häufiger schon zurück gereist das stimmt. Aber in der Regel eigentlich nicht in der Regel zieht es mich zu neuen Orten. Aber das ist auch das was ich hoffe in Zukunft vielleicht machen zu können das ist so ein Zukunftsprojekt wo ich sage ich werde alle Freunde besuchen die ich irgendwann mal ja getroffen habe oder wo man sich tatsächlich kennen und lieben gelernt hat wenn man so will. Aber bisher sind es neue Orte.

00:23:44

Sonia: Ich habe tatsächlich relativ viele Orte an die ich regelmäßig wieder zurückkehre entweder weil es da einen guten Grund gibt oder weil es sich zufällig ergibt. Das sind zum Teil Orte wo Verwandte Freunde sind aber zum Teil auch war ich letztes Jahr. Da werde ich jetzt auch wieder 2020 wieder zu einer Konferenz gehen die in Bangkok stattfindet im März. Und da war ich letztes Jahr auch und Bangkok ist so eine Stadt da war ich einfach schon ganz oft. Die kenne ich gut da habe ich in verschiedenen Vierteln schon gewohnt aber da das ist für mich so eine Stadt da weiß ich wie die funktioniert und was abläuft und was ich brauche und wo ich gerne hingehe und dann gucke ich mir vielleicht mal eine neue Gegend an oder so. Es gibt so ein paar Sachen die ich eigentlich immer mache ich habe den Wat Po glaube ich schon sechsmal inzwischen gesehen weil ich zum Teil mit unterschiedlichen Freunden und Familie da war oder weil ich selber einfach Lust hatte mir den noch einmal anzugucken. Auch wenn ich sonst eher denke ich muss nicht noch mal noch einen neuen Tempel angucken. Aber das sind so kleine Rituale die für mich dann auch so ein schönes wiedererkennen und wieder Ankommen darstellen und dann gehe ich eben auch wieder an neue Orte.

00:24:48

Carolin: Ich glaube es ist wie immer der gute Mix der es so macht. Für mich war es auch diese zweieinhalb Jahre in Asien. Ich war hauptsächlich in Südostasien und konnte da auch immer wieder feststellen wie sehr sich die Länder ähneln. Und für mich stand dann damals die Entscheidung an gehe ich jetzt nach Japan Südkorea in das doch andere Asien im Vergleich zu Indonesien Sri Lanka Thailand was weiß ich. Ich habe mich dann damals bewusst dagegen entschieden und bin nach Osteuropa gegangen. Einfach aus dem Grund weil ich wusste schon dass diese Länder sehr anders sind aber ich hatte einfach mal Lust auf was ganz anderes. Weil Asien ist halt irgendwie Asien jedes Land ist anders und eine andere Sprache und anderes Essen und trotzdem gibt’s überall Reis. Und ich wollte mal etwas anderes. Von daher glaube ich ist es ganz schön wenn man Vertrautheit hat und die aber auch mit Neuerungen mit Abenteuer mix mixen kann und es ausgewogen zu gestalten.

00:25:46

Sonia: Und so sind wir jetzt in Rom. Wollen wir noch kurz erzählen wie wir eigentlich in Rom gelandet sind. Denn das ist ja auch irgendwie durch Zufall eigentlich durch unserer beider Reiseplanung so ein bisschen entstanden. 

00:25:56

Carolin: Ja das stimmt. Wie ist es entstanden wir haben gesucht nach einem Ort wo wir uns treffen können.

00:26:01

Sonia: Wir haben nach einem Zeitpunkt und einem Ort gesucht glaub ich. Wir sind unseren Kalender und das Jahr so durchgegangen als wir uns da im Februar in Hanoi getroffen haben und die Idee aufkam und dann haben wir angefangen ernsthafter über die Podcastidee zu sprechen und überlegten na wenn wir das schon machen dann wollen wir es gerne auch zusammen machen wo wir an einem Ort sind und uns persönlich treffen können. Dann haben wir so ein bisschen unsere Kalender verglichen und unsere Reiserouten verglichen und festgestellt dass wir beide Ende des Jahres zumindest mal in Europa sind schon mal so eine Region eingegrenzt etwas hatten. Und dann warst du gerade glaub ich auf dem Weg von Deutschland nach Tunesien oder?

00:26:35

Carolin: Genau ich befinde mich immer noch auf dem Weg von Deutschland nach Tunesien. Und ich hatte so ein paar Monate die noch halbwegs ungeplant sind und ich hatte schon Italien ins Auge gefasst. Ich hatte mal wieder Lust auf Pasta und werde nach unserem Treffen eine Zeit auf Sizilien verbringen und danach die Fähre nach Tunesien nehmen. Und du kamst halt aus Asien und

00:26:57

Sonia: Genau ich kam gerade aus Neuseeland. Ich wusste genau ich kam jetzt gerade aus Neuseeland da war ich jetzt die letzten zwei Monate ungefähr. Und es war klar dass ich Weihnachten in Frankreich mit meiner Familie verbringen werde und vorher vielleicht noch in Deutschland ein paar Freunde und andere Verwandte besuchen könnte. Und irgendwie bot sich das dann an so als die Flüge von Wellington nach Rom waren günstiger als die Flüge nach Deutschland oder ähnlich günstig wie nach Paris und dann dachte ich in Rom war ich auch schon länger nicht mehr in Italien war ich schon länger nicht mehr. Es gibt viele Orte in Europa die ich mir auch gerne noch länger angucken würde.

00:27:31

Carolin: Und so kam irgendwie alles gut zusammen und ich war noch nie in Rom. Ich habe mich drauf gefreut und jetzt sitzen wir hier. Und vielleicht. Dadurch dass wir auch so viel reisen wäre es mal ganz gut zu wissen Sonia hast du denn irgendwelche Tipps so Sachen die du sagst es sind einfach es hat dein Reiseverhalten möglicherweise oder die Qualität deines Reisens unglaublich verbessert?

00:27:52

Sonia: Der beste Reisetipp den ich je bekommen habe ist der dass man nach der Ankunft am Flughafen einfach mal fünf Minuten Pause machen sollte. Sich einfach mal hinsetzen fünf Minuten bevor man raus rennt zum Bus oder zur U-Bahn oder zum Taxi und sich diesen meistens ja doch sehr fremden Menschen und den Leuten die einem etwas verkaufen wollen oder so sich dem allem aussetzt einfach mal sich fünf Minuten hinsetzen und den Ort beobachten. Flughäfen sind so spannende Zwischenorte die überall auf der Welt gleich sind und trotzdem natürlich auch ein bisschen anders sind je nachdem wo man ist. Und wenn man da vielleicht vor dem Flughafen sich einfach mal ein paar Minuten Zeit nimmt. Das macht einen Riesenunterschied und ich kenne das selber auch und viele andere kennen es bestimmt auch dass wenn man so am Flughafen ankommt auch eine vielleicht lange Reise hinter sich hatte. Dann muss man noch das Gepäck holen dann hat man noch die Visums die Immigration und so. Und das ist alles. Das kann ziemlich stressig und langwierig sein und anstrengend und meistens hat man dann auch nicht genug Wasser getrunken und ist irgendwie durstig und braucht vielleicht noch eine Toilette oder so. Und da sich mal ein paar Minuten Zeit zu nehmen das hat für mich tatsächlich mein Reisen total revolutioniert wenn ich das so sagen kann. Was würdest du denn empfehlen Carolin?

00:29:05

Carolin: Ich finde es auch einfach gut generell mich mal zu fragen Was ist mir wichtig wenn ich reise Was brauche ich jetzt. Für mich ist Selbstfürsorge da ganz wichtig. Ansonsten finde ich halt generell das Reisen was unglaublich Schönes ist. Was vor allen Dingen wenn es halbwegs kontrolliert ist was unglaublich Bereicherndes sein kann. Aber es ist natürlich immer die Frage schmeißt man sich rein in das Ungewisse oder versucht man es kontrolliert so ein bisschen zu gestalten und ich denke das ist für mich ganz wichtig dass diese Ausbrüche aus der Komfortzone was Tolles sein können aber mit Ruhe und Geduld und dann hat man da eine ganz tolle Erfahrung.

00:29:42

Sonia: Und wenn man das nicht macht mit dem kontrolliert dann kommt nämlich das mit dem Reiseburnout über das wir in der Zukunft auch noch reden werden in einer späteren Folge. Vielleicht noch einen kleinen Tipp am Rande Packwürfel. Ich bin ein riesen Fan von Packwürfeln finde ich finde die super hilfreich. Wer die nicht kennt einfach mal suchen lohnt sich absolut egal wie man reist ob jetzt mit nur Handgepäck oder großem Koffer oder Rucksack. Packwürfel machen das Leben leichter.

00:30:06

Carolin: Wenn das mal kein wunderbares Abschlusswort war.

00:30:09

Sonia: In diesem Sinne das war die heutige Folge von

00:30:12

Carolin: Mit Psychologie und Laptop

00:30:14

Sonia: Um die Welt. Wie sieht denn euer Reiseverhalten aus. Wir freuen uns auf eure Kommentare Rückmeldungen Ideen hat euch das überrascht was ihr von uns gehört habt.

00:30:26

Carolin: Genau oder habt ihr selbst noch was zuzusteuern wie reist ihr oder wie häufig reist ihr auch. Was mich natürlich auch interessieren würde nehmt ihr häufig das Flugzeug oder seid eher overland Reisende. Wir freuen uns darauf von euch zu hören.

00:30:40

Sonia: Das war die heutige Folge von Mit Psychologie und Laptop um die Welt. Wenn Ihr Fragen Anregungen oder Kommentare habt meldet euch gerne bei uns. Und wenn ihr noch ein bisschen lustige Fotos und Hintergrundinformationen über unser digitales Nomadenleben sehen wollt dann schaut doch mal bei Instagram vorbei. Oder natürlich gerne auch auf unserer Webseite. Tschüss.

 

Weiterführende Links

Schreibe uns eine E-Mail:   podcast@mit-psychologie-und-laptop.de
Folge uns bei Instagram:    @mitpsychologieundlaptop

Hör doch noch eine Folge!

Teile die Folge mit deinen Freunden!